Mobbing und Bossing am Arbeitsplatz: Hilfe durch Privatdetektive

Mobbing und Bossing am Arbeitsplatz: Hilfe durch Privatdetektive

Nicht nur Kinder werden in der Schule gemobbt, sondern auch Erwachsene werden Opfer von Mobbing. Eine Umfrage in 2018 (erschien im Feb. 2019) ergab, dass 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland bereits am Arbeitsplatz gemobbt wurden. Zeuge dieser physischen Grausamkeit wurden 37 Prozent. Von fast jedem vierten Arbeitnehmer (24 Prozent) berichteten, dass er selbst bereits zum Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz wurde.

Mobbing! Wikipedia beschreibt dieses wie folgt:

„Mobbing oder Mobben als soziologischer Begriff beschreibt das wiederholte und regelmäßige, vorwiegend seelische Schikanieren, Quälen und Verletzen eines einzelnen Menschen durch eine beliebige Art von Gruppe oder Einzelperson. Mobbing kann z. B. erfolgen in der Familie, in einer Peergroup, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen, in Wohneinrichtungen (Heimen) oder Gefängnissen,[2] in Wohnumfeldern (Nachbarschaften) oder im Internet (Cyber-Mobbing). Zu typischen Mobbinghandlungen gehören Demütigungen, Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, Zuweisung sinnloser Aufgaben, Gewaltandrohung, soziale Exklusion oder eine fortgesetzte, unangemessene Kritik an einer natürlichen Person oder ihrem Tun.“

Mobbing ist ein alltägliches Phänomen

Es ist erschreckend und es hat den Anschein, dass Mobbing an der Tagesordnung ist. Die Beschäftigten vertrauen ihren Vorgesetzten nicht, damit die Situation entschärft wird. Rund 50 Prozent der Befragten der Studie, die von Viking einem Händler für Bürobedarf in Auftrag gegeben wurde, erklärten, dass sie glauben, dass der/die Mobber mit ihrem unfairen Verhalten ohne große Strafe davonkommen. 20 Prozent der Arbeitnehmer gehen davon aus, dass es ihren Vorgesetzten nicht möglich ist, Mobbingvorfälle schnell und fair lösen zu können. Interessant ist, dass nur einer von sechs Managern der festen Ansicht ist, dass er Mobbing erkennt. Bis zum Datum der Befragung in 2018 hatten nur 27 Prozent an einem Anti-Mobbing Training teilgenommen. Nur jeder Zweite weiß, welche Werkzeuge ihm zur Verfügung stehen, wenn es zu Mobbing kommt.

Ein Fall für die Privatdetektive

Beim Mobbing wird ein psychischer Druck zielgerichtet auf andere ausgeübt, um diesem so zu schaden. Oftmals wird dabei das Ziel verfolgt, dass der gemobbte seinen Arbeitsplatz aufgibt, um so dessen Stellung im Betrieb einzunehmen. Durch das Mobbing wird der andere beim Vorgesetzten verleumdet, es werden schlimme Gerüchte verbreitet oder die Person wird lächerlich gemacht. Wird eine Person von dem Vorgesetzten gemobbt, dann wird dies als „Bossing“ bezeichnet. In einigen Fällen werden die Opfer so stark unter Druck gesetzt, dass es dadurch zu chronischen Krankheiten kommen kann. Der Geschädigte ist nicht mehr in der Lage der Belastung standzuhalten und wird entweder seinen Arbeitsplatz kündigen oder gegen den Übeltäter entsprechende Schritte einleiten. Dann, wenn die Schikanen über einen längeren Zeitraum (mind. Sechs Monate) hingenommen werden müssen und stets wiederkehren, wird von Mobbing gesprochen. Sofern es dem Opfer möglich ist, muss dieses dem Täter Grenzen setzen. Es ist sehr wichtig, dass so früh wie möglich dem Mobber ein klares „Stopp“ signalisiert wird. Passiert dies nicht, dann wird dem Täter vermittelt, dass er ruhig seine Schikanen fortführen kann. Ein guter und einfühlsamer Privatdetektiv Wien kann dem Opfer bei der Beweisführung helfen, wenn das Opfer nicht selbst in der Lage ist, gegen den Mobber vorzugehen.

Die Unterform von Mobbing: Bossing

Nicht nur die Arbeitskollegen können Terror verursachen, sondern auch die Vorgesetzten. Dabei handelt es sich um das „Bossing“. In diesem Fall kommt es zu geduldeten Schikanen durch den Vorgesetzten aber auch stichelige Bemerkungen sowie Ungerechtigkeiten. In der Mehrzahl der Fälle sollen die Sticheleien und Schikanen dazu führen, dass das Opfer aus dem Unternehmen von selbst ausscheidet.

Auch im Privatleben kommt es zu Mobbing

Es gibt diese Form der Belästigung nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im privaten Bereich, wie bspw. durch den Nachbarn. In diesem Fall ist es der Faktor „Neid“ der eine große Rolle spielt. Diese Art des Mobbings kann sogar so weit führen, dass es sich nicht nur um einen Nachbarn handelt, sondern dass sich gleich mehrere zusammenschließen, um so mit fortwährenden Sticheleien den Nachbarn zu mobben. Selbst vor Gewalt schrecken einige Mobber nicht zurück. Bereits in der Schule beginnt es und noch schlimmer ist es, dass die Täter immer jünger werden. Schnell werden die Betroffenen zum Opfer von übler Nachrede und Rufschädigung. Was tun, wenn der Nachbar mobbt? Auch hier helfen die Privatermittler in dem sie verdeckte Ermittlungen und legendierte Befragungen im Umfeld vornehmen und weiterreichende Maßnahmen ergreifen. Im Übrigen: Das Geschlecht spielt keine Rolle beim Mobbing. Überall finden sich die Täter. Das bedeutet, dass Frauen ebenso mobben wie Männer. Selbst innerhalb der Geschlechtergruppen kommt es zum Mobbing – Männer mobben Männer und Frauen mobben Frauen. Eine Studie besagt, dass die Mobbingopfer fast zu gleichen Teilen weiblich wie männlich sind. Allerdings sind die Mobbinghandlungen bei den Männern anders gelagert als bei den Frauen. Sie mobben „anders“ und kommt es zu Gewalttaten, dann handelt es sich zumeist um jüngere männliche Täter. Besonders in der Schule ist dies deutlich zu erkennen. Im Bedarfsfall sollten Betroffene die Chance nutzen, sich Hilfe bei einem Privatermittler zu holen. So ist es möglich, den Schikanen ein Ende zu machen und auch den Mobber Einhalt zu gebieten.